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Bei uns, so wie in vielen anderen Familien auch, ist das Weihnachtsessen in jedem Jahr immer wieder mehr oder weniger das gleiche. Meine Rezepte habe ich bereits vor Jahren eingestellt, so dass es in diesem Jahr diesbezüglich nichts zu bloggen gibt.

Auf das Rezept für diese Kürbis-Spinat-Lasagne bin ich schon im Oktober gestossen und es direkt am folgenden Wochenende nachgekocht. Aber auch zum Winter passt diese Lasagne ganz wunderbar.

Auch wenn Teile der Zubereitung im Thermomix erfolgen, kann das Rezept ebenso gut ohne dieses Gerät zubereitet werden. Der Kürbis kann mit einer Reibe oder einem elektrischen Zerhacker geraspelt und die Béchamel auf dem Herd gekocht werden.

Ich habe einige Änderungen am Original-Rezept vorgenommen, so dass es besser zu unserem Geschmack passt.

 

 

Ich war völlig begeistert von der Kombination der Zutaten. Kürbis und Curry sind ein perfektes Paar, Spinat und Tomaten geben eine fruchtige Note, die Ziegen-Béchamel rundet alles ganz wunderbar ab.

 

 

 

Allein die Farben des Gerichtes vertreiben jeden trüben Gedanken und der Duft tut sein Übriges.

 

 

Die Zubereitung nimmt einige Zeit in Anspruch, die Lasagne ist nicht ‘mal eben schnell zubereitet, aber der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.

Titel: Kürbis-Spinat-Lasagne mit Ziegenkäse-Béchamel
Kategorien: Pasta, Lasagne, Kürbis, Spinat, Thermomix
Menge: 6 Portionen

Zutaten  

H FÜR DIE BÉCHAMEL
30 Gramm Schalotte
30 Gramm Butter
30 Gramm Mehl
600 ml Milch
200 Gramm Kräuter-Ziegenfrischkäse
Salz
H FÜR DIE FÜLLUNG
750 Gramm Hokkaido-Kürbis
2 Knoblauchzehen
2 Teel. Currypulver
1/4 Teel. Cayennepfeffer
2 Rosmarinzweige
5 Essl. Olivenöl
Salz
500 Gramm TK-Blattspinat
Salz
Muskat aus der Mühle
500 Gramm Kirschtomaten
Salz
Pfeffer
1 Knoblauchzehe
H ZUSÄTZLICH
2 Kugeln Mozzarella
12 Lasagneblätter ohne Vorkochen
Butter für die Form

Quelle

abgewandelt nach einem Rezept aus dem Blog ‘Kk = Kegala kocht
Erfasst *RK* 26.12.2011 von
Chaosqueen

Zubereitung

Den Spinat rechtzeitig auftauen lassen und vor der Verwendung gut ausdrücken.

Den Backofengrill auf 220°C vorheizen.

Die Rosmarinzweige waschen und leicht abtrocknen.

Den Kürbis teilen, entkernen in Würfel schneiden und 3 Mal je 3 Sekunden auf Stufe 5 (Sichtkontakt) grob raspeln. Den Knoblauch sehr fein würfeln und zusammen mit dem Currypulver und dem Cayennepfeffer untermischen.

Die Kürbismasse in einer großen Auflaufform (ca. 30 cm) verteilen, die Rosmarinzweige auflegen und alles mit dem Olivenöl besprenkeln. Die Form in den Ofen stellen und den 8 Min. grillen, dann herausnehmen, abkühlen lassen und salzen.

Die Béchamel:
Die Schalotte in 5 Sekunden auf Stufe 5 fein hacken. Butter und Mehl zugeben und 5 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 anschwitzen. Milch und Salz zugeben und 10 Minuten bei 90°C auf Stufe 4 garen, anschließend den Ziegenfrischkäse zugeben und die Sauce 1 Minute auf Stufe 10 fein pürieren und dann abkühlen lassen.

Den Spinat auseinander zupfen und mit Salz und Muskat abschmecken. Die Tomaten waschen und vierteln, die Knoblauchzehe fein hacken, beides vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Fertigstellung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen

Die Auflaufform fetten

Eine dünne Schicht Béchamel auf dem Boden der Form verteilen, darauf 3 Lasagneblätter legen.

Nun abwechselnd Spinat, Kürbis, Tomaten, Béchamel und Lasagneblätter einschichten. Mit einer Lage Lasagneblätter und Béchamel abschließen.

Den Mozzarella würfeln und über der Lasagne verteilen.

Die Lasagne 40 – 45 Min. backen, bis der Käse geschmolzen und gebräunt ist.
 

Anmerkung

Wenn kein Backofengrill verfügbar ist, die Form bei 220°C Ober-/ Unterhitze in das obere Drittel des Backofens stellen und solange backen, bis der Kürbis gar ist und die Spitzen braun werden.

Alternativ kann natürlich auch frischer Spinat verwendet werden, ich bin aber meist zu faul dazu.

Gibt es keine aromatischen frischen Cocktailtomaten, gehen man auch geschälte und gut abgetropfte Dosen-Tomaten. Bei unserem italienischen Einzelhändler gibt es sogar eingedoste Cocktailtomaten.

Weihnachten 2011

 
 

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs schöne

und besinnliche Weihnachtstage

 
 

 
 

Ein Brot, das nach Herbst schmeckt, ist der Wunsch von Sara von Winged Snail zum Bread Baking Day 44.

Also habe ich versucht, Sahras Wunsch umzusetzen. Der Herbst ist die Zeit der bunten Blätter, die von den Bäumen fallen, von Regen und Sturm und niedrigen Temperaturen. All das habe ich versucht in einem Brot zu vereinigen und ich denke, es ist mir auch gelungen.

Herausgekommen ist nämlich ein wirklich köstliches Dinkel-Sauerteigbrot mit getrockneten Cranberries, Haselnüssen, Pistazien und Mandeln.

 

 

Vor dem Anschneiden war das Brot eher unscheinbar und nichts besonderes, aber nach dem Anschneiden zeigt es seine inneren Werte.

Es ist bunt wie die Blätter, leicht süß und durch die Nüsse sättigend und auch durch den vollkornhaltigen Teig eher ein Brot für die kälteren Tage.

 

 

Das Brot schmeckt ohne Belag, nur mit Butter aber auch mit einem mild-würzigen Käse wie Cheddar.

 

Titel: Herbst-Dinkelbrot mit Cranberries und Nüssen
Kategorien: Brot, Nüsse
Menge: 1 Laib

Zutaten

200 Gramm Dinkel-Sauerteig
430 Gramm Wasser
275 Gramm Dinkelmehl Type 630
275 Gramm Dinkelvollkornmehl
60 Gramm Roggenmehl Type 1150
14 Gramm Salz
175 Gramm Gemischte Nüsse
175 Gramm Cranberries, getrocknet

Quelle

Erfasst *RK* 29.11.2011 von
Chaosqueen

Zubereitung

Sauerteig und Wasser in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und kurz vermischen.

Die Mehle und das Salz hinzufügen und 6 Minuten auf langsamer Stufe zu einem glatten und relativ feuchten Teig verkneten.

Die Cranberries sowie die Nüsse hinzufügen und in 1-2 Minuten unterkneten.

Den Teig abgedeckt bei Zimmertemperatur drei Stunden gehen lassen, dabei nach einer und nach zwei Stunden falten.

Den Teig auf eine leicht gemehlte Arbeitsfläche geben, vorsichtig flachdrücken und zu einem ovalen Laib formen.

Den Teigling in ein mit einem gemehlten Tuch ausgelegtes Gärkörbchen legen und 2,5 bis 3 Stunden ruhen lassen.

Rechtzeitig den Backofen auf 250°C vorheizen.

Das Brot einschießen und zehn Minuten mit Dampf und bei 200°C weitere 30-35 Minuten ohne Dampf backen.

Das Brot auf ein Abkühlgitter legen und vor dem Anschneiden völlig auskühlen lassen.

 

 

Backing a bread with autumn flavors is the actual question of Bread Baking Day 44.

Autumn is the time of colored leaves falling from the treas. So I tried to bake a bread with the flavor, colors and fruits referring this time.
I used dried cranberries, hazelnuts, pistachios and almonds and combined them with a spelt sourdough with 50% wholemeal flour.

The whole loaf is just unimpressive but after the first cut it is really impressive.

I like to eat it pure, with butter or a cheese like cheddar.

 

 

 

Titel: Autumn-Speltbread with cranberries und nuts
Category: breads, nuts
Amount: 1 Bread

Ingredients

200 grams Spelt-sourdough
430 grams Water
275 grams Spelt Flour, Type 630
275 grams Wholemeal Spelt Flour
60 grams Rye Flour Type 1150
14 grams Salt
175 grams Mixe nuts
175 grams Cranberries, dried

Source

*RK* 29.11.2011 von
Chaosqueen

Directions

Mix sourdough and water in the bowl of the kitchen machine.

Add flours and salt and knead on low speed for 6 minutes until the dough is moist and smooth.

Now add cranberries and nuts and knead for 1-2 minutes more.

Let the dough rest covered at room temperature for three hours and fold after one and two hours.

Put the flour on a lightly floured workplace, deflate it carefully and form an oval loaf.

Put the loaf into a covered proofing basket and let it rise for 2,5-3 hours.

Preheat the oven to 250°C in time.

Bake 10 minutes with steam, reduce the temperature to 200°C and back for 30 minutes more.

Cool completely on a wire rack.

Bread Baking Day #44 - Autumn flavors (last day of submission December 1st)

 

… waren in meinem (D)FssgF-Päckchen enthalten.

Angekommen war das Päckchen bereits am Donnerstag, da ich aber sehr spät und todmüde nach Hause gekommen bin, hatte ich es doch glatt übersehen. Umso erfreuter war ich dann am Freitagmorgen, als ich es endlich entdeckt hatte und mich voller Neugier noch vor der Fahrt ins Büro an das Auspacken gemacht habe.

Glücklicherweise hat das Päckchen, dank des mitdenkenden Herrn C., die Nacht im kalten Vorraum verbracht, denn die Wärme der Fußbodenheizung in Flur und Küche wäre dem Inhalt nicht gut bekommen. Er wusste ja, dass ich ein Päckchen, das Lebensmittel enthält erwarte und hat es daher entsprechend abgestellt.

Lena von Coconut & Vanilla hat neben den typisch schwäbischen Spezialitäten ihrer Heimat auch eine Vielzahl selbst gemachter Leckereien eingepackt über die ich mich ganz besonders gefreut habe.

 

 

Mein Päckchen enthielt:

❊ schwäbische Maultaschen vom Metzger
❊ eine Tüte Königsspätzle
❊ eine Tafel Ritter Sport der Sorte Karamell Nuss
❊ eine Flasche mit selbst gemachtem Apfellikör
❊ ein Glas selbst gemachte Papaya-Mango-Konfitüre
❊ ein Glas selbst gemachte Papaya-Chutney
❊ ein Tütchen selbst gebackener Lebkuchen nach Nürnberger Art
❊ zwei wunderschöne Zweige frischer Rosmarin
sowie einen sehr lieben Brief mit Erklärungen zu den einzelnen Köstlichkeiten.

 

 

Die Maultaschen waren richtig kalt und ich habe sie sofort in das 0°C-Fach unseres Kühlschrankes gelegt. Ich hoffe, dass sie keinen Schaden davon getragen haben. Sie werden diese Woche mit Sicherheit nicht überleben, ich muss mich nur noch für eine Zubereitungsweise entscheiden.

Die Rosmarinzweige, die wegen ihrer Dicke von einem wirklich sehr großen Strauch kommen müssen, habe ich in ein Glas mit Wasser gestellt und hoffe, dass sie wurzeln. Mein eigener schöner Strauch hat den letzten Winter nämlich nicht überlebt und der im Frühling neu gekaufte mag nicht so recht anwachsen.

Auf die handgeschabten Spätzle freue ich mich schon sehr, sie sehen einfach wunderbar aus und ich habe noch nie geschabte gegessen.

Die Ritter Sport ist eine meiner Lieblingssorten, ich liebe Karamell…

Die selbst gemachten Köstlichkeiten werden wir ganz besonders genießen. Die Lebkuchen sehen aus wie gemalt, auf den Geschmack der Papaya-Variationen bin ich schon sehr gespannt.

Den Apfellikör werden wir uns für die Weihnachtsfeiertage aufbewahren.

Liebe Lena,
Du hast mir mit dem Inhalt des Päckchens eine große Freude bereitet, es ist nichts dabei, was ich nicht mag. Echte schwäbische Maultaschen habe ich zwar noch nie probiert, aber die Maultaschen, die ich bereits gegessen habe, haben mir allesamt geschmeckt. Wie großartig müssen dann die originalen schmecken.

Ich habe einen Kollegen der aus Stuttgart kommt aber schon über dreißig Jahre hier im Norden lebt, dem werde ich morgen den Mund wässrig machen.

 

 

Liebe Rosa,
vielen Dank für die Ausrichtung des nun schon siebten (D)FssgF-Events. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr!

Herzlichen Dank und Birnen

 

Ein herzliches Danke…

 

… für die vielen lieben Nachfragen,  ob denn alles in Ordnung sei und warum ich nicht mehr blogge. Ich habe mich riesig darüber gefreut, vor allem weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe.

In den letzten Monaten war so viel zu tun, sowohl privat als auch beruflich, da war für Bloggen, Blogs lesen und die meisten Internetaktivitäten kaum Zeit mehr. Da hat die Auszeit sehr viel länger gedauert als geplant.

Gekocht und gebacken habe ich natürlich dennoch, wir mussten schließlich auch essen. Hauptsächlich waren es unsere Lieblingsrezepte, die durch das Ausprobieren und Bloggen immer neuer Rezepte, kaum noch auf den Tisch gekommen sind. Aber auch das eine oder andere neue Rezept habe ich ausprobiert und meine ständig wachsende Nachkochliste habe ich auch noch abzuarbeiten und unzählige in Kochbüchern markierte Rezepte gibt es auch noch. Ich werde einfach versuchen, so wie es die Zeit zulässt, hin und wieder ein neues Rezept zu bloggen.

Dem Buch ‘Zimtduft und warmer Apfelkuchen’ mit vielen schönen Ideen für süßen Obstgenuss aus dem Ofen, konnte ich vor zwei Wochen in der Buchhandlung nicht widerstehen und diese Tarte ist bereits das zweite Rezept, das ich daraus gebacken habe.

Obwohl ich Birnen sehr mag, verarbeite ich sie nur sehr selten, meistens werden sie einfach so gegessen. Daher freue ich mich besonders, dass ich nun neben der klassischen Birnentarte und der süßen Flammkuchen-Variante, ein weiteres köstliches Birnenrezept gefunden habe.

Für Mürbteig habe ich meine eigene Zubereitungsmethode entwickelt, ich verarbeite Mehl, Zucker und Butter im Thermomix zu einer pulvrigen Mischung, dann erst gebe ich die im Rezept angegebene Flüssigkeit oder Ei hinzu. Dann mische ich so lange weiter, bis ein feinkrümeliger Teig entstanden ist, diesen gebe ich dann sofort ohne zusätzliche Kühlzeit in die Backform und drücke ihn entsprechend zurecht. Für diese Zubereitungsart ist jede andere Küchenmaschine, die mit Messern arbeitet genauso geeignet. Der Teig kann ebenso gut auf die klassische Weise zubereitet werden, ich bin immer nur zu ungeduldig für die Kühlzeit.

Der Boden der Tarte ist wunderbar knusprig, genauso die Mandelblättchen, die durch den leicht karamellisierten Zucker geschmacklich etwas an gebrannte Mandeln erinnern. Die weichen Birnen und die Mascarponecreme sind ein perfekter Gegensatz und machen die Tarte zu einem großartigen Genuss. Diese Tarte habe ich sicher nicht zum letzten Mal gebacken.

Bei den Birnen hatte ich mich übrigens für meine Lieblingssorte Abate entschieden.

 

 

 

 

Titel: Birnentarte mit Mascarpone
Kategorien: Backen, Tarte, Kuchen, Birne
Menge: 1 Tarte 24 cm

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
200 Gramm Mehl
4 Essl. Extrafeiner Zucker
80 Gramm Kalte Butter
2 Essl. Eiskaltes Wasser
H FÜR DEN BELAG
3 Sehr reife Birnen (org. 4 Birnen)
1 Essl. Frisch gepresster Zitronensaft
4 Essl. Extrafeiner Zucker
125 Gramm Mascarpone
2 Eier, sehr klein (org. 1 Ei)
1 Essl. Mehl
100 Gramm Gehobelte Mandeln
2 Essl. Zucker

Quelle

nach Zimtduft und warmer Apfelkuchen
Erfasst *RK* 20.11.2011 von
Chaosqueen

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Zucker und Butter zu einer pulvrigen Mischung verarbeiten, nach und nach das Wasser hinzufügen, bis der Teig eine feinkrümelige Konsistenz hat.

Eine Tarteform (möglichst mit Hebeboden) von 24 cm Durchmesser leicht buttern und mehlen.

Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen, einen Rand formen und den Teig gleichmäßig andrücken.

Den Teig für 25 Minuten blindbacken, das Blindbackgut entfernen und weitere 5-10 Minuten backen, bis der Teig eine goldgelbe Farbe angenommen hat.

Die Backform aus dem Ofen nehmen und den Boden auskühlen lassen.

Für den Belag die Eier mit dem Mascarpone, dem Mehl und dem Zucker vermischen. Die Creme auf dem Teigboden verteilen.

Die Birnen halbieren, schälen, entkernen mit Zitronensaft und Zucker vermischen und gleichmäßig auf der Creme verteilen.

Die Mandelblättchen in der Form verteilen und den Zucker darüberstreuen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 40-45 backen, bis die Mandelblättchen gebräunt und die Creme fest ist.

 

Nach Geschmack mit geschlagener Sahne oder Vanilleeis servieren.

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