Guinness-Brot mit Fenchel
6. April 2009 von chaosqueen
Ich bin auf den Geschmack von mit Bier gebackenen Broten gekommen. Das Schwarzbierbrot hat nicht nur mir hervorragend geschmeckt, bei Susan von Wild Yeast habe ich das Rye Bread with Guinness Stout and Fennel Seeds – Roggenbrot mit Guinness Stout und Fenchel – entdeckt und es gleich nachgebacken.
Interessant finde ich an der Zubereitung, dass ein Sponge-Vorteig angesetzt wird, der die komplette Flüssigkeitsmenge des gesamten Teiges, also zwei Flaschen Guinness Extra Stout und etwas Wasser, enthält.
Die Fenchelmenge habe ich halbiert, da Herrn C. der Fenchelgeschmack im Couronne mit Hartweizen, Cranberries, Fenchelsamen und Pinienkernen viel zu intensiv war.

Ich aus dem Teig nur einen großen Laib geformt, da es bei zwei größeren runden Broten in meinem Ofen etwas eng wird. Das Brot hat nach dem Einschießen einen starken Ofentrieb entwickelt und hat sein Volumen etwa verdoppelt. Es ist an den Einschnitten kräftig aufgerissen, aber das hatte ich nach den Fotos von Susan auch so erwartet.

Das Brot eine schöne und sehr kräftige Kruste, die Krume ist weich und eine mittelgroße Porung. Der Biergeschmack ist nicht so intensiv wie beim Schwarzbierbrot und der Fenchel ist dezent im Geschmack.
| ========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Guinness-Brot mit Fenchel |
| Kategorien: | Hefe, Sponge, Brot, Bier, Roggen |
| Menge: | 2 Laibe je 900 Gramm bzw. 1 großer Laib |
Zutaten
| H | FÜR DEN VORTEIG | ||
| 390 | Gramm | Weizenmehl Type 550 | |
| 280 | Gramm | Roggenvollkonrmehl | |
| 9 | Gramm | Hefe | |
| 85 | Gramm | Wasser | |
| 2 | Flaschen | Guinness Extra Stout, je 333cl | |
| H | FÜR DEN BROTTEIG | ||
| 390 | Gramm | Manitoba-Mehl, alternativ Weizenmehl Type 550 | |
| 21 | Gramm | Salz | |
| 1/2 | Teel. | Fenchelsamen | |
| Gesamter Vorteig | |||
Quelle
| modifiziert und übersetzt nach http://www.wildyeastblog.com |
| Erfasst *RK* 05.04.2009 von | |
| Chaosqueen |
Zubereitung
Die Hefe im Wasser auflösen und alle Zutaten für den Vorteig in eine Schüssel geben und zu einem Teig vermischen. Den Vorteig abgedeckt etwa vier Stunden gehen lassen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat und sich an der Oberfläche Blasen zeigen.
Die Zutaten für den Brotteig zu dem Starter geben und in zehn Minuten (KA: 2 Min Stufe 1, 8 Minuten Stufe 2) zu einem glatten Teig verarbeiten.
Der Teig ist sehr feucht und klebrig uns löst sich nur teilweise von der Schüsselwand, trotzdem kein weiteres Mehl mehr hinzufügen.
Den Teig abgedeckt eine Stunde gehen lassen.
Den Teig auf eine leicht gemehlte Arbeitsoberfläche geben und in zwei Hälften teilen. Die Teighälften zu lockeren Kugeln formen und abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
Die beiden Teiglinge zu festen kugelförmigen Laiben formen und mit der Unterseite nach oben in leicht bemehlte Gärkörbchen geben.
Die Teiglinge abgedeckt gehen lassen, bis sich ein Fingerdruck nur noch langsam zurückbildet.
In der Zwischenzeit den mit einem Backstein bestückten Backofen auf 250°C vorheizen.
Die Teiglinge auf ein mit Grieß bestreuten Backschieber stürzen, kreuzweise einschneiden und mit Dampf einschießen.
Nach ca. 15 Minuten die Temperatur auf 200°C zurückschalten und die Brote noch weitere 30 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
Anmerkung
Einen großen Laib geformt, 20 Minuten bei 250°C und 30 Minuten bei 200°C gebacken.
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Schön sieht dein Brot wieder mal aus – Glückwunsch! Und was den Fenchelgeschmack im Couronne anbelangt, haben unsere Männer anscheindend gemeinsam einen anderen Geschmack als wir – ich mag Fenchel gerne!
wow! Sieht richtig herrlich aus!
P.S. http://www.wildyeastblog.com ist wirklich eine klasse Seite!
Ich hatte das englische Rezept bereits für mich übersetzt, war aber noch nicht dazu gekommen, es nachzubacken. Jetzt werde ich Dein Rezept daneben legen.
Vuursteentje
Das Brot sieht zwar sehr gut aus, aber leider mag ich keinen Fenchel, sonst hätte ich es auf jeden Fall mal bei Gelegenheit probiert
@Eva
Ich kenne noch mehrere Paare, bei denen es sich mit dem Fenchel genauso verhält. Ich kenne eigentlich kein männliches Wesen, dass den Fenchelgeschmack mag. Allerdings muss ich zugeben, das ich Fenchel als Gemüse auch nicht so mag.
@Silke
Danke! Ich mag Susans Blog auch sehr und bin dort oft zu Gast.
@Vuursteentje
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit beim Essen.
@Nick
Das mit dem Fenchelgeschmack scheint eine männliche Eigenschaft zu sein. *zwinker* Du kannst den Fenchel aber auch einfach weglassen.
[...] April 2009 von chaosqueenskitchen Nachdem wir gestern die letzen Scheiben des Guinness-Fenchel-Brotes gegessen haben, habe ich heute Morgen für das Frühstück Scones [...]