Schwäbische Dinnete
3. Juni 2009 von chaosqueen
Schon seit einiger Zeit steht das Rezept für schwäbische Dinnete auf meiner Nachbackliste. Am vorletzten Wochenende bin ich nicht so wie geplant zum Einkaufen gekommen und daher gab es Dinnete, da dazu alle Zutaten im Vorrat waren.
Ich habe mehrfach gelesen, dass Dinnete oder je nach Region auch Dinnede, Dünnele oder Dinnele nach dem Anzeizen im Holzbackofen gebacken wurden, um die Temperatur zu prüfen. Im Anschluss daran wurden die Brot-Teiglinge in den Ofen geschoben und gebacken.
Da wir keinen Schnittlauch mögen, habe ich diesen weggelassen und anstelle des Bauchspecks mageren Schinken verwendet.

Sehr lecker! Auch ohne Schnittlauch. Durch den recht gehaltvollen Belag tritt das Sättigungsgefühl recht schnell ein. Eine schöne Alternative zu Pizza, Flammkuchen und Co., die noch öfter in den Ofen und auf die Teller kommen wird.
| ========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Schwäbische Dinette |
| Kategorien: | Hefeteig, Pikantes Gebäck |
| Menge: | 10 Stück |
Zutaten
| H | TEIG | ||
| 1 | kg | Weizen oder Dinkelmehl Type 812 oder 1050 | |
| 1 | Würfel | Hefe | |
| 30 | Gramm | Salz | |
| 0,6-0,7 | Ltr. | Wasser | |
| H | BELAG | ||
| 150 | Gramm | Mehl | |
| 300-350 | Sauerrahm | ||
| 2-3 | Eier | ||
| 2-3 | Teel. | Salz | |
| 1 | Prise | Pfeffer | |
| Etwas | Knoblauchpulver | ||
| 3 | groß. | Zwiebel | |
| Schnittlauch oder Zwiebelrohr (im Winter Lauch) | |||
| 200 | Gramm | Geräucherter Bauchspeck | |
| Kümmel | |||
Quelle
| Edition Häussler, Unser täglich Brot – Tipps zum Brotbacken aus Heiligkreuztal |
| Erfasst *RK* 03.06.2009 von | |
| Chaosqueen |
Zubereitung
Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen und etwa eine Stunde ruhen lassen. Mit nassen Händen acht bis zehn Teigportionen ausbrechen (etwa in Größe einer Dampfnudel) und auf einem bemehlten Brett zehn Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit wird für den Belag das Mehl mit dem Sauerrahm, Ei, Salz und den Gewürzen zu einem sämigen Teig verrührt.
Die in Ringe geschnittenen, in etwas Butter angedünsteten Zwiebeln dazugeben. Zum Schluss noch etwas Schnittlauch oder Zwiebelrohr (im Winter Lauch) unterheben.
Nun die Teigportionen mit bemehlten Händen in Form einer Pizza ausziehen, auf einen mit Mehl bestäubten Backschieber legen, den Belag aufstreichen. Zum Schluss den in kleine Würfel geschnittenen Bauchspeck und etwas Kümmel darüberstreuen.
Den Fladen bei starker Hitze (280 bis 300 Grad) acht bis zehn Minuten backen.
Am besten schmecken sie ofenfrisch und auf Schamottestein gebacken!
Anmerkung:
Magere Schinkenwürfel verwendet und Schnittlauch und Kümmel weggelassen.
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an der Basler Herbstmesse gibts einen Holzofenbäcker, der diese schwäbische “Pizza” anbietet. Schön, dass wir jetzt das Rezept hiefür haben.
Sieht sehr lecker aus und ist schon vorgemerkt.
Habe ich schon verspeist, von Frau Adelinde Häusslers eigenen Händen zubereitet. Ihre Dinette waren dünner, aber das Format, das Du präsentierst, gefällt mir besser.