Mein Verhältnis zu Auberginen oder Pasta alla Norma
2. August 2009 von chaosqueen
Die Objekte meiner (Nicht-)Begierde lagen in wunderschöner Form und Farbe in meiner Obst- und Gemüseschale.

Das Rezept war auch schon gefunden, Pasta alla Norma alla Lamiacucina. Anstelle der Spaghetti, gab es bei uns selbstgemachte Capelli d’angelo/Engelshaar.

Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, dass einige der Auberginenstifte schön weich und fast cremig waren, andere aber recht hart mit einer ebensolchen Schale. Die beiden verwendeten Auberginen stammten aus zwei Einkäufen in unterschiedlichen Geschäften sowie an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Ich vermute einen unterschiedlichen Reifegrad der einzelnen Auberginen. Eventuell hätte ich auch anstelle der zwei kleinen auch eine größere Aubergine kaufen sollen, dann wäre das Verhältnis von Schale zu Fruchtfleisch günstiger gewesen. Ich hatte das Rezept allerdings für zwei Personen geplant, es dann aber für mehr Personen gekocht, so dass ich noch eine zusätzliche Aubergine benötigt habe.
Weiterhin waren die Auberginen im Gegensatz zu Pasta und Tomaten recht kalt, da diese ja zum Abtropfen auf Küchenpapier gelegt wurden. Laut Rezept wurden diese dann direkt serviert.
Lieben werde ich Auberginen wohl nie.
Solange sie aber nicht die Hauptzutat eines Gerichtes bilden, werde ich dieses Gemüse verwenden und auch essen. So kann dieser Versuch als erfolgreich verbucht werden.
| ========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Pasta alla Norma |
| Kategorien: | Pasta, Tomaten, Aubergine |
| Menge: | 2 Portionen |
Zutaten
| 250 | Gramm | Spaghetti (Capelli d’angelo*) | |
| 1 | mittl. | Aubergine (250 g) | |
| 250 | Gramm | Reife Tomaten | |
| 100 | ml | Passata di Pomodoro | |
| 1 | Knoblauchzehe | ||
| 30 | Gramm | Gesalzener Ricotta oder Pecorino | |
| Olivenöl extra | |||
| Salz, Pfeffer | |||
| 1 | Zweig | Basilikum |
Quelle
| lamiacucina – Spaghetti alla Norma |
| Erfasst *RK* 02.08.2009 von | |
| Chaosqueen |
Zubereitung
(1) Enden wegschneiden, Aubergine mit Haut in ca. 1.5 cm breite Scheiben, und diese wiederum in 1.5 cm dicke Stäbchen schneiden. Die Stäbchen portionsweise in einer unbeschichteten Sauteuse in heissem Olivenöl anbraten bis sie goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Salzen und pfeffern.
(2) Tomaten kreuzweise einschneiden, ca. 1 Minuten in siedendes Wasser legen, in kaltem Wasser abschrecken, häuten, vierteln und entkernen. Knoblauchzehe schälen und mit dem Messer plattdrücken.
(3) In einem Topf die Knoblauchzehe in wenig heissem Olivenöl anbraten, Tomatenstücke hinzufügen, Salzen, pfeffern, mit etwas passata di pomodoro verdünnen und bei gelinder Temperatur leicht einkochen lassen, bis die Tomaten zerfallen sind, (etwa 5 Minuten). (4) Spaghetti nach Packungsangabe in Salzwasser kochen bis sie al dente sind, abgiessen.
(5) Spaghetti mit 2/3 der Tomatensauce vermischen, Auberginenstäbchen auf der einen Seite, den Rest der Tomaten auf der andern Seite der Teller zugeben, mit gesalzener Ricotta oder Pecorino bestreuen und mit Basilikum garnieren.
* Die Capelli d’angelo wurden aus 200g feinem Hartweizengrieß, zwei Eiern frisch hergestellt.
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Ich liebe Auberginen in allem, was stundenlang vor sich hin schmurgelt.
Unsere Kantine, die sonst echt phantastisch ist, schwört auf kurzgebratenes. Bei Auberginen keine gute Idee, finde ich.
kalte Auberginen sind kein Genuss. Während die Auberginen braten werden die anderen Schritte durchgeführt. Falls das timing nicht klappt, stelle ich sie zu den vorgewärmten Tellern in den kleinen Backofen.
Immer wieder eine gute Gelegenheit für die Aubergine, diese Speise! Am Stiel sind die Ovalen meistens etwas fester. Um das “Auberginenproblem” umfassend in den Griff zu bekommen eignen sich auch eingelegte Auberginen umfassend, das ist dann aber nichts für lamiacucina — weil kalt
Da du eine Auberginenhasserin bist, würde ich dir vorschlagen die Haut wegzuschälen. Die ist nämlich wirklich nicht so gut.
@aftenstjerne
Vielleicht sollte ich es einmal mit einem solchen Gericht versuchen.
@lamiacucina
Das tröstet mich jetzt aber wirklich. Warm fand ich die weichen Stäbchen nämlich ganz lecker.
@kulinaria katastrophalia
Ich glaube, kalt mag ich sie nicht so gerne. Diese Versuchsreihe stehe allerdings noch aus.
@zorra
Eine ‘Auberginenhasserin’ bin ich doch gar nicht mehr!
Bei den weichen Stäbchen war auch die Schale weich und hat nicht gestört. Ich werde einfach weiterprobieren, wer weiß vielleicht entwickle ich mich doch irgendwann zum Fan dieses optisch so schönen Gemüses.
@chaosqueen
Mit diesen Auberginenstreifen kann nichts falsch gehen