Dan Lepard’s Pfeffriges Roggenbrot
30. Dezember 2009 von chaosqueen
Ich habe schon einige Brote von Dan Lepard aus seinem Buch The handmade Loaf nachgebacken. Ich mag seine Rezepte, die zum Teil recht ungewöhnliche Zutaten enthalten, wie Zitronenschale und Saft, Feigen und Rotwein und vielerlei mehr.
Daher ist das von Küchenlatein vorgestellte Pfeffrige Roggenbrot sofort auf den obersten Platz meiner Nachbackliste gekommen. Erstens weil ich so neugierig auf das Rezept war und ich zweitens noch Urlaub habe und dann auch gerne einmal ein Hefebrot backe. Wenn ich arbeiten muss, backe ich lieber größere Sauerteigbrote, die für eine Woche ausreichend sind und sich auch solange frisch halten.

Da Herr C. stark gewürzte Brote nicht so sehr schätzt, habe ich, abgesehen vom Pfeffer, die Menge der Gewürze noch weiter als Ulrike reduziert. Auch habe ich auf das Bestreuen mit Mohn verzichten müssen, da ich nur noch weißen Mohn hatte und mir das nicht so gut gefallen hat.

Die Krume hat durch den Kaffee eine kräftige dunkle Farbe, das Bestreichen mit Ei hat der Kruste einen schönen Glanz verliehen.
Wir haben das Brot bereits eine knappe halbe Stunde nachdem ich es aus dem Ofen genommen hatte, angeschnitten und gegessen. Dazu gab es verschiedene Käsesorten, Salami, Schinken und Krabbensalat.
Das Brot hat uns sehr gut geschmeckt, es ist wirklich einmal etwas ganz anderes und damit eine schöne Abwechslung im Brotkorb. Die übrig gebliebenen Scheiben werden wir dann laut Empfehlung getoastet genießen. Ich werde es bestimmt noch einmal backen und dann die Menge von Anis und Kümmel etwas erhöhen, da diese kaum zu schmecken waren.
| ========== | REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Dan Lepard’s Pfeffriges Roggenbrot |
| Kategorien: | Backen, Brot, Hefe |
| Menge: | 1 Brot |
Zutaten
| 375 | ml | Kaffee, kalt oder warm | |
| 150 | Gramm | Roggenmehl Type 1150 | |
| 2 | Teel. | Pfeffer, frisch gemahlen | |
| 2 | Teel. | Anis-, Fenchel-, Kümmelsaat; Ulrike: 1 TL Fenchel +0,5 TL Anis + 0,5 TL Kümmel fein gemörsert (Chaosqueen: 0,25 TL Anis gemahlen, 0,5 TL Fenchel + 0,25 TL Kümmel fein gemörsert) | |
| 1 | Teel. | Trockenhefe | |
| 1,5 | Teel. | Salz | |
| 325 | Gramm | Weizenmehl Type 550 | |
| 1 | Ei, verquirlt | ||
| Mohnsaat (Chaosqueen: weggelassen) |
Quelle
| abgewandelt nach: | |
| Dan Lepard im Guardian |
| Erfasst *RK* 27.12.2009 von | |
| Ulrike Westphal |
Zubereitung
Kaffee, Gewürze und 75 g Mehl in einen Topf geben. Unter ständigen Rühren zum Aufkochen bringen, bis die Masse dickflüssig ist und Blasen aufsteigen. In eine Rührschüssel geben und auf ca. 30°C abkühlen lassen. Die Hefe unterrühren. Anschließend das Salz, restliches Roggenmehl und Weizenmehl zufügen und zu einem weichen Teig verarbeiten. Abdecken und 10 (besser 15) Minuten stehen lassen. Dann auf einer leicht eingeölten Arbeitsfläche 10 Sekunden verkneten und abdecken. Das ganze noch zwei Mal im 10 Minuten Abstand durchführen und zum Schluss 30 Minuten ruhen lassen.
Ein Gärkörbchen leicht bemehlen. Den Teig auf einer nur leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat von ca. 20 cm Kantenlänge ausbreiten und straff aufrollen. Den Teig mit der Nahtseite nach oben in den Gärkorb geben, abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen. Auf ein mit Backpapier ausgelegten Brotschieber stürzen, überschüssiges Mehl abbürsten, mit der Eistreiche bepinseln und mit Mohn bestreuen.
Das Brot 6 Mal schräg einschneiden, Ulrike: hat nur zu 5 Einschnitten gereicht
In den auf 220°C vorgeheizten und mit einem Backstein bestückten Ofen einschießen und 40 Minuten backen. Ulrike: Miele H 5361: Klimagaren 220°C, 1 Dampfstoß, Dampf am Ende des Dampfstoßes abziehen lassen und weiterbacken.
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