Weizensauerteigbrot mit Apfel und Haferflocken
14. März 2011 von chaosqueen
Dieses sehr leckere Brot mit Apfel und Haferflocken im Teig habe ich bereits einige Male gebacken, weil wir es so gerne mögen. Es ist eine schöne Abwechslung zu den Winterbroten mit dunken Mehlen und Saaten.
Heute Morgen zum Frühstück habe ich das frische Brot nur mit Butter bestrichen gegessen, mehr hat es nicht gebraucht. Mit Käse schmeckt es aber ebendalls sehr sehr gut.

Durch das Retardieren im Kühlschrank bekommt das Brot ein tolles Aroma. Es geht aber auch ohne, ich habe es aber auch schon sofort nach dem Formen gehen lassen und gebacken, es schmeckt auch so sehr gut.
Auch etwas angeschrumpelte Äpfel können noch gut verwendet werden. Am Besten schmeckt das Brot frisch gebacken, es lässt sich auch gut toasten. Besser als die ausprobierte Vollkornvariante gefällt mir die Originalversion mit hellem Weizenmehl.
| Titel: | Weizensauerteigbrot mit Apfel und Haferflocken |
| Kategorien: | Sauerteig, Weizen, Hafer, Apfel |
| Menge: | 2 Laibe |
Zutaten
| H | FÜR DEN SAUERTEIG | ||
| 10 | Gramm | Weizenanstellgut | |
| 100 | Gramm | Wasser | |
| 100 | Gramm | Weizenmehl Type 550 | |
| H | FÜR DEN BROTTEIG | ||
| Gesamter Sauerteig | |||
| 335 | Gramm | Weizenmehl Type 550 | |
| 180 | ml | Wasser | |
| 9 | Gramm | Salz | |
| 70 | Gramm | Hafer, selbst geflockt oder Haferflocken | |
| 40 | ml | Wasser | |
| 185 | Gramm | Apfelwürfel von 2-3 cm Größe | |
Quelle
| nach Die Backbibel – Paul Allam & David McGuiness |
| Erfasst *RK* 14.03.2011 von | |
| Chaosqueen |
Zubereitung
Sauerteig
Für den Sauerteig das Anstellgut im Wasser auflösen und mit dem Mehl vermischen. Abgedeckt bei 20-28°C 10-16 Stunden reifen lassen.
Brotteig
Die Haferflocken mit dem Wasser begießen, nach fünf Minuten einweichen, dann gut abtopfen lassen und abgedeckt beiseite stellen.
Für den Brotteig den Sauerteig, Wasser, Mehl und Salz lange zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Die Haferflocken und Apfelwürfeln vorsichtig unter den Teig kneten und anschließend abgedeckt eine Stunde gehen lassen.
Den Teig auf eine leicht gemehte Arbeitsfläche geben und zweimal falten. Den Teig wieder zurück in die Schüssel geben und eine weitere Stunde gehen lassen.
Den Teig wieder auf die Arbeitsfläche geben und in zwei Hälften teilen.
Jede Hälfte zu einem ovalen oder länglichen Laib formen und mit dem Schluss nach unten in entsprechende bemehlte Gärkörbchen geben.
Die Gärkörbchen in Plastikbeutel geben oder mit Folie abdecken und für 8-12 Stunden im Kühlschrank retardieren.
Die Gärkörbchen aus dem Kühlschrank nehmen, in den Beuteln belassen und gehen lassen, bis sich das Volumen um zwei Drittel vergrößert hat. Die Zeit kann je nach Raumtemperatur 1 bis 4 Stunden betragen. Unbedingt eine Fingerprobe machen, der Teig muss relativ schnell wieder in seine Ursprungsform zurück springen.
In der Zwischenzeit den Backofen auch 250°C vorheizen.
Die Teiglinge vorsichtig auf einen Backschieber stürzen und in den Ofen einschießen und sofort schwaden.
Nach 10 Minuten den Dampf entweichen lassen und dit Temperatur auf 200°C reduzieren.
Die Gesamtbackzeit beträgt 30-40 Minuten.
Die Laibe auf ein Gitter geben und vollständig auskühlen lassen.
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Das Brot kann ich mir supergut zu Käse vorstellen! Da langweilen mich die Nussvariationen manchmal schon ein bisschen.
Ich hab allerdings nur Roggensauerteig zu Hause. Kann ich den Weizensauerteig damit 1:1 ersetzen?
Das Brot gefällt mir gut. Es hat eine schön offene Krume. @ Daniela: Einfach den Sauerteig mit Weizen fütter…
also brot mit nüssen ist nie verkehrt, klingt sehr lecker!!
@daniela
Ich mag Nussbrote sehr gerne, aber für eine schöne Abwechslung bin ich immer zu haben.
Es hat einen frischeren Geschmack als Brote mit Nuss.
Wie Sivie schon geschrieben hat, nimm etwas von Deinem Roggensauerteig und füttere ihn auf die gleiche Art und Weise mit Weizenmehl. So hast Du jetzt auch einen Weizensauerteig, der besonders gut für hellere Brote geeignet ist.
@Sivie
Ich habe das Brot auch schon in einer Vollkornvariante gebacken, aber da hat mir genau diese Krume gefehlt. Gut geschmeckt hat es allerdings auch.
@Ulli
Ja, aber dieses Brot ist eine wunderbare Alternative.